Bald 20 Hilfesuchende in Aham

Erstes Treffen der Eiselfinger Asylhelfer: Viele Fragen beantwortet

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Asylbewerberunterkunft in Aham_kEiselfing – Voraussichtlich ab Mitte Februar 2015 wird die Gemeinde Eiselfing erstmals Standort einer Asylbewerberunterkunft des Landkreises Rosenheim. Der Gebäudekomplex des ehemaligen Gasthauses Forstner im Ortsteil Aham bietet dann Platz für bis zu 20 hilfesuchende Menschen, die unter anderem vor Armut, Krieg oder Verfolgung in ihren Heimatländern nach Deutschland geflohen sind. Im Rahmen einer Infoveranstaltung sind die zahlreich erschienenen Anwohner kürzlich durch Vertreter der Gemeinde, des Landratsamtes sowie der Caritas über das geplante Vorhaben in Kenntnis gesetzt worden und haben Antworten auf ihre offenen Fragen erhalten.

Bei dieser Gelegenheit ist erfreulicherweise auch deutlich geworden, dass innerhalb der Eiselfinger Bevölkerung eine große Hilfsbereitschaft vorherrscht. So haben bereits einige Freiwillige ihr ehrenamtliches Engagement im Zusammenhang mit der Betreuung und Unterstützung der Asylbewerber fest zugesagt. Aber auch Vereine und Verbände, wie etwa der TSV Eiselfing, erarbeiten aktuell Konzepte für entsprechende Freizeitangebote, welche die Integration der neuen Mitbürger fördern sollen.

Um eine sinnvolle Vernetzung der Asylhelfer zu schaffen und gemeinsam mögliche Arbeits- sowie Themenbereiche festzulegen, findet am Donnerstag, den 29. Januar 2015, um 19:30 Uhr im Sitzungssaal des Eiselfinger Rathauses (Am Pfarrstadl 1, 83549 Eiselfing) ein erstes öffentliches Treffen statt.

 

Interessenten erhalten im Vorfeld bei Bürgermeister Georg Reinthaler weitere Auskünfte und Informationen – persönlich nach kurzer Voranmeldung zu den regulären Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung, telefonisch unter 08071/909714 oder per E-Mail unter buergermeister@eiselfing.de.

 

Foto: Gemeinde Eiselfing

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Ein Gedanke zu „Bald 20 Hilfesuchende in Aham

  1. Ausgelacht wurden die Anwohner – von den Vertretern der Behörden – wegen ihrer Bedenken und Fragen. Nicht mehr und nicht weniger! Das war mein Eindruck.

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