Alles, was an Radargeräten da ist, im Einsatz!

Polizei-Blitz-Marathon: Kontrollstellen werden bekanntgegeben

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Blitzmarathon_300-hochLandkreis – Autofahrer aufgepasst: Mit einer einwöchigen Rund-um-die-Uhr-Kontrolle will die Polizei von Donnerstag an gegen Raser vorgehen (wir berichteten bereits ausführlich). Bei diesem ersten bayerischen „Blitz-Marathon“ werden 2200 Polizisten 1500 Kontrollstellen einrichten. Schwerpunkt sollen die Landstraßen sein.  Die Kontrollpunkte sind bei uns und im Internet unter www.sichermobil.bayern.de veröffentlicht. Die Wasserburger Stimme hält Sie auf dem Laufenden. Alles, was die Polizei an Radargeräten hat, soll im Einsatz sein.

Hinzu kommen noch Kontrollen vieler Kommunen, die sich der Aktion angeschlossen haben. Am Donnerstag gehen die Beamten frühmorgens um 6 Uhr in Position. Erst eine Woche später soll der „Blitz-Marathon“ beendet sein.

Wo geblitzt wird, wird vorher bekannt gegeben. „Wir wollen nicht still und heimlich hinterm Busch sitzen, sondern wir wollen, dass die Leute langsamer fahren“, erklärte am Dienstag Michael Siefener, ein Sprecher des Innenministeriums. Die Kontrollpunkte seien an den Unfallbrennpunkten eingerichtet, etwa 200 seien es pro Regierungsbezirk.

Grundsätzlich gehe es bei der Aktion aber nicht um eine punktuelle Geschwindigkeitsreduzierung. Jeder soll sich eine Woche „nachhaltig“ mit dem Thema Temporeduzierung befassen und „den Fuß vom Gas nehmen“.

Überhöhte und unangepasste Geschwindigkeit seien bayernweit die Hauptunfallursachen. 2012 wurden allein in Bayern bei Geschwindigkeitsunfällen 10 551 Menschen verletzt und 215 getötet.

80 Prozent der schweren Unfälle würden sich auf Landstraßen ereignen, erklärte der Ministeriumssprecher. Deshalb habe man sich auf diesen Gefahrenpunkt konzentriert. „Wir wollen die Leute wachrütteln.“

Die Aktion ist terminlich mit dem bundesweiten „24-Stunden-Blitz-Marathon“ abgestimmt, der am 10. und 11. Oktober stattfindet. Fast 15 000 Polizisten werden an 8600 Stellen die Geschwindigkeiten kontrollieren. Die Innenministerkonferenz hatte die Aktion im Mai beschlossen.

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