„Alles im Rahmen des Erlaubten“

Heute am Morgen sieben Schulbus-Kontrollen der Polizei im Landkreis

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PolizeiBeamte der Polizei führten am heutigen Donnerstagmorgen aktuell mehrere Schulbuskontrollen im Landkreis durch. An drei Schulen in Vogtareuth, Riedering und Rohrdorf wurden insgesamt sieben Schulbusse hinsichtlich der Einhaltung speziell geltender Vorschriften kontrolliert sowie der technische Zustand überprüft. Bei den Kontrollen seien über 220 Schüler in den Bussen gezählt worden, wobei „alles im Rahmen des Erlaubten“ gewesen sei, so die Polizei am Mittag. Ein Bus musste aufgrund von erst kürzlich festgestellten Mängeln zur intensiveren Überprüfung nach Rosenheim begleitet werden, da dies vor Ort nicht möglich war …

Hierbei stellte sich jedoch heraus, dass sämtliche Mängel mittlerweise behoben worden waren.

An den weiteren Bussen seien „lediglich kleinere Ausrüstungsverstöße sowie Verstöße im Hinblick auf das Fahrpersonalrecht“ festgestellt worden, heißt es in der Presseerklärung weiter.

Siehe auch unseren Bericht:

Busfahrer lässt Schüler einfach stehen

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8 Gedanken zu „„Alles im Rahmen des Erlaubten“

  1. Die provokante Frage sei erlaubt…:
    „Was ist im Rahmen des Erlaubten?“ (Wenn ich mich heute in meinem Auto hinten nicht anschnalle, ist das schon „nicht erlaubt“. Wenn man im Bus stehen muss – den Schulranzen zwischen den Beinen – dann ist das erlaubt! Sind die physikalischen Gesetze (- auch wenn ein Bus gewisse Höchstgeschindigkeitsgrenzen und damit „Toleranzen“ haben mag – ) bei z.B. 80km/h anders als beim PKW?

    Sollte man da nicht den „Rahmen des Erlaubten“ überdenken? Mein Sohn fuhr oft genug im „Stehen“ und im“ Drängeln“ mit dem Bus – was für ein Segen, dass nie was passiert ist, es muss ja auch nicht zwangsläufig der Busfahrer schuld sein, bei einem Unfall…..

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    1. Die provokante Frage ist erlaubt….
      Und erlaubt ist das was in der Gesetzgebung steht. Ob wir das jetzt als richtig empfinden oder nicht, dass sei mal dahin gestellt.
      Bei der Tematig kommt es mir so ähnlich vor wie bei der Spielstraße bzw. 30 Zone oder der Umwelt verschmutzung. Die selben Mütter die sich aufregen das in IHRER Straße keine Spielstraße ist donnern mit 60 km/h durch die 30 Zone und das meistens mit einem Bulli oder SUV der Umwelt zuliebe versteht sich. Was mich jetzt wieder zu dem Grundthema bringt. Müßen immer die Anderren dafür sorgen, dass es den lieben Kleinen gut geht, was jetzt nicht heissen soll dass sie egal sind, haben die Eltern nicht die Pflicht dafür zu sorgen dass Ihre Kinder sicher in die Schule kommen. Und wieviel nur Hausfrauen oder-männer gibt es denn die dann organiesiert Ihre Kinder in die Schule bringen könnten ohne dass immer auf kosten der Geselschaft geschehen muß, ich bin als Schüler auch zufuß in die Schule und habe es überlebt und die war nicht mal 10m um die Ecke. (das mit den nur Hausfrauen / -männern nicht falsch verstehen, dass ist in ordnung wenn das jemand machen will).
      Was ich eigentlich Sagen will ist nicht immer nur meckern sondern liebe Eltern selber etwas tun, es sind eure Kinder, sonst wollt ihr euch ja auch nicht reinreden lassen. Damit habe ich mich bestimmt mal wieder unbeliebt gemacht.

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      1. Lieber Dionysos,
        es ist manchmal besser einen Kommentar weniger zu schreiben!
        Ich habe jahrelange Kämpfe zum Thema Schülerbeförderung hinter mir.
        Es ist definitiv eine Aufgabe der sich die Gesellschaft stellen muss! Oder hättest du gerne wieder Zustände wie im 19. Jahrhundert?

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        1. Liebe Sissa,
          was hat das 19 Jahrhundert mit dem Schülertransport zu tun?
          Da geht es um Geld, und es mir nicht bewusst, dass die Beförderung von der Gesellschaft bezahlt werden muss. Das soll es nur für die Familien geben die sich dieses nicht leisten können. Jetzt gehe ich mal davon aus, dass nicht 100% der Familien bedürftig sind um dieses Leistungen einzufordern. Die die nicht bedürftig sind sollten dafür den vollen Preis bezahlen und ich bin der Meinung dass dieses nicht nur im Bereich im der Beförderung der Schüler gibt. In München gab es keinerlei Vorteile für die Schüler als ins Gymnasium gefahren bin. Das musste meine Mutter als allein erziehende den vollen Preis bezahlen. Die Sonderpreise kamen erst als ich fast fertig war. Und man möchte es nicht für möglich halten es hat trotzdem funktioniert. Zu dem möchte ich mal daran erinnern das wir kein sozialistischer Staat sind sondern ein Marktwirtschaftlicher. Also wenn mehr Busse her sollen liebe Eltern das müsst Ihr halt diesen bezahlen und dann werdet Ihr auch bald sehen was das für kosten sind. Und bitte nicht immer die Hand aufhalten und die Gesellschaft für alles verantwortlich machen. Das Geld was für die Beförderung auf kosten der restlichen Schüler verheizt wird sollte lieber in die Bildung gesteckt werden, denn die muss kostenfrei bleiben und für alle Schüler gleich sein.

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  2. Es is doch ned so schlimm, wens Bubi oder Mädi amoi a bisserl steh muas. Sie hogan doch den ganzen Dog in da Schui oder form Händi.
    I bin selber amoi Schuibus gfahrn, do is zwar koanna gschdandn, aber sitzenblim is a koana.
    Es wird immer übern Busfahrer oder Unternehmer gschimpft.
    Vielleicht soi ma amoi a bisserl weider obn ofanga, weil zoin dean mia des alle, dass in Dschui keman.

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  3. holger kalvelage

    Hallo Dionysos,

    viel Mühe gegeben, sich unbeliebt zu machen, haben Sie sich auf jeden Fall.
    Die Verkehrssituation zu einer Zeit in der man, wie Sie schreiben, „zu Fuß“ zur Schule ging, war sicher eine ganz andere. Und die von Ihnen angemahnte Eigeninitiative findet statt, indem viele Eltern ihre Kinder zur Schule fahren, statt sie dem Bustransport zu überlassen. In vielen Fällen zu Recht, weil die Schulbushaltestellen leider all zu oft ein großes Gefahrenpotential bergen – zum einen wegen ihrer Lage an viel und schnell befahrenen Strassen, im besonderen aber wegen der Rücksichtslosigkeit viel zu vieler Autofahrer! Gerade in den letzten 2 Tagen hat es wieder 2 Schulwegunfälle gegeben, von denen einer für einen 9-jährigen Jungen tödlich endete.

    Aber es stellt sichdich die Frage, ob es aus Umweltüberlegungen nicht besser ist, so viele Kinder wie möglich mit Bussen zu ihrer Schule zu fahren, als mit vielen Einzelfahrzeugen. Für mich sind diese Ausgaben allemal sinnvoller Einsatz unserer Steuergelder. Und darüber hinaus sollten Schulwege viel häufiger von der Polizei kontrolliert werden, um rücksichtslosen Fahrern, die ja teilweise selbst Eltern sind, an ihre Pflicht zu erinnern, unsere Kinder zu respektieren – Termine hin oder her.
    Insofern bin ich für eine Ausweitung des Schulbussystems, eine anständige und ausreichende Bezahlung der Busunternehmen, damit sie technisch einwandfreie Busse in ausreichender Zahl einsetzen können. Und einer Abschaffung der auf dem Land völlig unsinnigen minimalen Entfernungsregelung, um den Schulbus benutzen zu dürfen. Da dürfen Kinder den Bus nicht nutzen, obwohl er vor ihrer Haustür vorbeifährt, weil die Entfernung per Luftlinie zu gering ist, der mögliche Fuß- oder Radweg aber entlang viel und schnell befahrener Strassen verläuft.

    Wir müssen uns in unserer Gesellschaft schon klar durch Taten zu unseren Kindern und damit unserer Zukunft bekennen und es nicht bei politischen Sonntagsreden belassen. So „heimelig“ wie es ältere Generationen gerne hätten, die noch „zu Fuß“ zur Schule gegangen sind, ist es schon lange nicht mehr auf unseren Schulwegen.

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    1. Nur um klar zu stellen, in meiner schulzeit bin ich nicht auf dem land groß geworden, sondern in münchen. Und mein schulweg war ca. 3 km, die ich zu gehen hatte und da musste ich den mittleren ring und eine große 6 spurige straße ohne ampel queren und der verkehr war damals schon in München heftig. Und gelinde gesagt hat sich kein politiker oder Bürgermeister darum geschert. Zudem war ich nicht der einzige Schüler, der diesen weg gegangen ist bzw. gehen musste – nur mal, um das klar zu stellen, was nicht heissen soll, dass die Autofahrer rücksicht nehmen müssen.

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  4. Ich glaube, da würden sich viele bedanken, wenn nun ein Großteil der Eltern die Verantwortung selbst übernehmen und ihre Kinder im Privat-PKW zur Schule bringen 😉
    Auch sollte in meinem Kommentar kein Mitleid für die Kinder suggeriert werden, dass diese mal stehen müssen (das verkraften sie durchaus). Meine Frage war vielmehr, was passieren würde, wenn ein Bus, in dem der ganze Mittelgang mit ungesicherten Kindern und deren Schultaschen voll ist, in einen Unfall verwickelt würde.
    Naja und zu Fuss 15km an der B304 entlang ist heutzutage auch keine wirkliche, ernstzunehmende Alternative.
    Zu guter Letzt. … nicht jeder, der was zu kritisieren hat, ist grundsätzlich eine meckernde Mama, die mit einem Allradfahrzeug mit 60km/h durch die verkehrsberuhigte Zone brettert 🙂

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