120 zusätzliche Büroplätze

Landkreis Rosenheim plant Erweiterung des Landratsamtes - Bezug 2018

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lkr_logo_223x236Das Rosenheimer Landratsamt soll um ein Bürogebäude erweitert werden. Der Kreistag stimmte der Planung des Architekturbüros Aldinger aus Stuttgart heute, Mittwoch, zu. Um Platz zu schaffen für das neue Gebäude, wird auf dem Grundstück des Landratsamtes in der Wittelsbacherstraße in Rosenheim der Kubus, in dem die Bildstelle untergebracht ist, abgerissen. Baubeginn für den Neubau soll im Frühjahr 2016 sein.

In dem Erweiterungsbau werden in den Erd- und Obergeschossen auf einer Nutzfläche von 2.120 Quadratmetern 120 Arbeitsplätze entstehen.

Im Erdgeschoss, in unmittelbarer Nähe zum großen Sitzungssaal im Bestandsgebäude, wird sich zukünftig der kleine Sitzungssaal mit einer Grundfläche von etwa 120 Quadratmetern befinden. Im ersten bis vierten Obergeschoss werden die neuen Büroräume entlang der Außenfassade angeordnet. Im Dachgeschoss wird neben Technik- und wenigen Büroräumen vor allem Platz für Besprechungen, Seminare und Schulungen geschaffen. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage geplant. Versorgt wird der Erweiterungsbau über einen vorhandenen Nahwärmeanschluss.

Das neue Bürogebäude und der Innenhof werden komplett unterkellert und als Tiefgarage mit 42 Pkw-Stellplätzen genutzt. Im Kreuzungsbereich Wittelsbacherstraße – Aventinstraße ist ein kleiner Platz mit Bäumen und Sitzplätzen vorgesehen. Der Innenhof vor dem Haupteingang des Landratsamtes wird mit flach geneigten Rampen barrierefrei erschlossen und mit Hochbeeten und einem Brunnen belebt.

Der Bauantrag soll noch in diesem Monat beim Bauordnungsamt der Stadt Rosenheim eingereicht werden. Sobald die Baugenehmigung vorliegt sollen die Arbeiten begonnen und zwei Jahre später, im Frühjahr 2018, abgeschlossen werden. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf 17,5 Millionen Euro.

 

Die Dienstgebäude des Landratsamtes Rosenheim in der Wittelsbacherstraße 53 und 55 sind zu klein geworden. Schon jetzt sind mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in angemieteten Büros ausgelagert. Für die Zukunft wird mit weiterem Bürobedarf gerechnet, denn vor allem in den Sozialbereichen wie Sozialhilfe, Jugendamt, Asyl oder Ausländerbehörde werden mehr Aufgaben und höherer zeitlicher Aufwand erwartet.

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